Hamburg
Der geplante Neubau des Hauptzollamts Hamburg verfolgt die Leitidee „Verzahnung durch Faltung“. Ziel der Planung ist es, eine enge Verbindung zwischen den Bürobereichen und der urbanen Umgebung zu schaffen. Dabei sind begrünte Außenflächen vor den Büros vorgesehen, die das Mikroklima verbessern und Erholungsräume bieten.
Die Gestaltung der gefalteten Nordfassade öffnet das Gebäude zur Koreastraße und schafft drei Innenhöfe, die viel Tageslicht und natürliche Belüftung ermöglichen. Diese Struktur fördert flexible Nutzungsmöglichkeiten und ein gesundes Arbeitsumfeld. Die robuste Fassade aus Recyclingbeton und Ziegel fügt sich harmonisch in die Umgebung ein.
Nachhaltigkeit und Innovation:
Das geplante Gebäude setzt auf eine Holzhybridbauweise, mit tragenden Stahlbetonstrukturen im Unter- und Erdgeschoss und massiven Brettschichtholzelementen in den oberen Etagen. Photovoltaikanlagen und effiziente Energiekonzepte wie Abwärme und Erdwärme tragen zur Nachhaltigkeit bei. Begrünte Terrassen und flexible Büroflächen schaffen ein modernes Arbeitsumfeld.
Technische Planung:
Die Lüftung wird durch effiziente dezentrale Systeme und Fensterlüftung gewährleistet. Alle Etagen sind barrierefrei und flexibel nutzbar.
Diese Planung setzt auf Nachhaltigkeit und innovative Architektur, um ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Arbeitsumfeld zu bieten.
Projektdaten
| Projektbeschreibung | NEUBAU HAUPTZOLLAMT HAMBURG |
|---|---|
| Ort | HAMBURG |
| Bauzeit | 2023 |
| Ausloberin | BUNDESANSTALT FÜR IMMOBILIENAUFGABEN |
| Team | LUISA WEBER, LISA BERGTHOLD |
| Perspektive | FFM-ARCHITEKTEN. LISA BERGTHOLD |
OFFENER 2-PHASIGER INTERDISZIPLINÄRER REALISIERUNGSWETTBEWERB